Ungerechte Verteilung der Renten

Ja, ist die Welt nicht ungerecht? Einer neuen Studie zur Folge sind Beamte die heimlichen Gewinner bei der Vermögensverteilung der Rentenansprüche (insgesamt 4,6 Billionen Euro). Die ungerechte Verteilung der Gelder, die die Deutschen während ihres Beruflebens ansparen, vergrößert die Schere zwischen Arm und Reich in Zukunft und lässt Beamte von dem Rentensystem profitieren.

Zwar hat fast jeder Bürger Ansprüche aus der gesetzlichen Altersvorsorge erworben, doch haben Beamte den Vorteil, dass sie die Beiträge zur Altersvorsorge nicht selber zahlen müssen und dass sich das Versorgungsniveau der Pensionäre an den letzten Gehaltsbezügen orientiert. Bei gesetzlich Versicherten dagegen wird das Versorgungsniveau anhand des tatsächlich eingezahlten Einkommens in die Rentenversicherung berechnet. Zwei außerordentliche Vorteile, die die Beamten haben und die Frage nach der Gerechtigkeit aufwerfen.… Zudem kann angeführt werden, dass Beamte durch die Jobgarantie nicht aus den Beiträgen fallen und somit kontinuierlich Ansprüche anhäufen können. Besonders Arbeiter und Angestellte aus dem Osten haben jedoch häufig mit Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen, wodurch die Einzahlungen in die Rentenkasse und die sich daraus ergebenden Ansprüche ausbleiben.

Den Rest des Beitrags lesen »

Halbwaisenrente – was sie wissen müssen

Die Halbwaisenrente wird beim Tod eines Elternteils gezahlt. Neben der Halbwaisenrente gibt es auch noch die Vollwaisenrente, die ausgezahlt wird, wenn beide Elternteile ums Leben kommen. Vorraussetzung ist jedoch, dass die Verstorbenen eine allgemeine Wartezeit von mindestens 5 Jahren erfüllt haben d.h., dass sie mindestens 5 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. In die allgemeine Wartezeit werden Beitrags, Kindererziehungs-, Ersatzzeiten sowie Zeiten aus Versorgungsausgleich, Rentensplitting und geringfügiger Beschäftigung eingerechnet. Die Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent und die Vollwaisenrente 20 Prozent der Erwerbsminderungsrente des Verstorbenen. Dazu kommt noch ein gesondert berechneter Aufschlag.

Den Rest des Beitrags lesen »

Erstattung der Rentenbeiträge für Zivil- und Wehrdienstleistende

Junge Menschen, die bereits über ein Jahr vor dem Antritt ihres Zivil- oder Wehrdienstes Beiträge Altersvorsorge leisten, bekommen diese während der Zivil- und Wehrdienstzeiten vom Staat erstattet.

Der Staat übernimmt während dem Zivil- und Wehrdienst nicht nur die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch die Beiträge zur privaten Altersvorsorge wie Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge oder Lebensversicherung.

Den Rest des Beitrags lesen »

Riester-Rente vs. Umlageverfahren

Die Riester Rente schadet der deutschen Wirtschaft. Dies geht jetzt aus einer neuen Studie des gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts IMK hervor. Dabei geht es um eine ganz einfache Rechnung: Arbeitnehmer die privat vorsorgen und sparen, haben weniger im Geldbeutel und so fließt auch weniger in den Wirtschaftskreislauf. Die Riester Rente soll laut der Studie zwischen 2002 und 2007 die Wirtschaftleistung um 1 Prozent und den Konsum um 1,5 Prozent geschwächt haben.

Den Rest des Beitrags lesen »

FDP will Rente ab 60

Rente mit 67, Rente mit 65, Rente mit 69 und Rente mit 35. Immer wieder gibt es Vorschläge von Politikern oder Verbänden, die eine Anhebung oder Absenkung des Renteneintrittalters fordern.

Jetzt stößt die FDP mit einem Vorschlag vor, in dem sie die Einführung der Rente ab 60 fordert. Noch in diesem Jahr soll die staatlich geförderte Altersteilzeit beerdigt werden. Die FDP fordert mit der Rente ab 60 einen adäquaten Ersatz für die bisherige Regelung. Weiter schlug die FDP vor, dass künftig jeder Arbeitnehmer ab 60 die Möglichkeit haben solle, sich für eine Teil- oder Vollrente zu entscheiden. Außerdem müssten die Hinzuverdienstgrenzen der Rentner gelockert werden oder wegfallen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Rente mit 67. Schlagwörter: . Kommentar schreiben »

Rentensteuer direkt ans Finanzamt

In Zukunft soll die Rentensteuer direkt an das Finanzamt abgeführt werden und damit Bürokratie abgebaut werden. Bisher musste das Finanzamt überprüfen ob zu zahlende Beiträge auch wirklich von den Rentnern geleistet wurden und sie ihrer Steuerpflicht nachkamen.

Eine Rentensteuer ist nur bei hohen Renten verpflichtend. Diese soll in Zukunft bereits vor der Auszahlung ans Finanzamt abgeführt werden. Rentner erhalten dann keine Rentenbezugsmitteilungen mehr, die viele Rentner nur überflüssig verwirrt haben.

FDP-Fraktionsvize Carl-Ludwig Thiele sagte, dass man mit diesemVerfahren die Verunsicherung der Rentner beseitigen wolle. Zudem würden “Rentner, Finanzämter und Rentenversicherung entlastet, wenn der Steuerabzug bei Renten wie bei den Löhnen direkt erfolgt.”

Veröffentlicht in Rentenversicherung. Schlagwörter: . Kommentar schreiben »

Der Koalitionsvertrag im Detail

Wer den Koalitionsvertrag von schwarz-gelb genau liest, kann sich schonmal auf seine Rente und zusätzliche Stunden beim Zeitungsaustragen freuen. Union und FDP schreiben im Koalitionsvertrag, dass sie sich nicht dem Vorwurf der sozialen Kälte aussetzen möchten.

Deshalb ist schwarz-gelb ja auch der Meinung, dass jeder, der sein Leben lang gearbeitet hat, auch einen Anspruch auf eine gute Rente habe. Doch und jetzt kommts: “Damit dies auch in Zukunft gewährleistet ist, wollen wir wegen des demographischen Wandels die Voraussetzung für eine längere Teilhabe Älterer am Erwerbsleben verbessern.” (Zeile 765 im Koalitionsvertrag)

Ja wie jetzt? Verstehe ich das richtig, oder steht da klipp und klar, dass ich als Rentner arbeiten gehen muss, wenn ich über eine ausreichend hohe Rente verfügen will?!?

Würde mich nicht wundern, nachdem ich erst letzte Woche über das Problem der zu geringen Altersbezüge nach der Wirtschaftskrise berichtet habe. Aber von der sozialen Wärme gegenüber Rentnern, die von der neuen Koalition ausgeht, spüre ich nach der Lektüre des Koalitionsvertrages nichts.

Bezeichnend ist auch, dass die Abhandlung über das Thema Rente und Vorsorge kürzer ist, als das ohnehin schon kurze Kapitel zum Thema Sport… Es bleibt auch nach dem Regierungswechsel alles beim Alten. Zumindest in Bezug auf das Thema Vorsorge und Rente.

Veröffentlicht in Vorsorge - Allerlei. Schlagwörter: , . Kommentar schreiben »

Schwarz/Gelbe Planungen zum Thema Rente

CDU, CSU und FDP wollen überprüfen, ob die staatliche geförderte Altersvorsorge auch auf weitere Personengruppen wie z.B. die große Gruppe der Selbständigen ausgeweitet werden soll. Zudem sollen Rentner, die als Erziehungsberechtigte agieren noch weiter gefördert werden.

Beim Thema Renteneintrittsalter soll in Zukunft flexibler agiert werden. Auch will die Koalition staatliche Anreize zur Frührente beseitigen. Die Altersteilzeit wird nicht über 2009 verlängert. Zusätzlich soll in ganz Deutschland ein einheitliches Rentensystem geschaffen werden.

Veröffentlicht in Vorsorge - Allerlei. Schlagwörter: . Kommentar schreiben »

Weniger Rente nach Wirtschaftskrise

omamarianneDie Wirtschaftskrise wird zwangsläufig zu einer niedrigeren Rente von Millionen von Arbeitnehmern führen. So soll das Mannheimer Research Institute for the Economics of Aging (MEA) berechnet haben, dass die Bezüge im Durchschnitt noch einmal um acht Prozent niedriger ausfallen könnten, als noch vor der Wirtschaftskrise angenommen. Das könnte für zukünftige Rentner ein Minus von knapp 200 Euro bedeuten, abhängig von dem Zeitpunkt des Renteneintritts.

Der MEA-Rentenexperte Martin Gasche erklärt die Reduzierung der Altersbezüge mit den zu erwartenden geringen Lohnsteigerungen in den kommenden Jahren: “Die Arbeitnehmer und Beitragszahler werden wegen der Wirtschaftskrise Lohneinbußen hinnehmen müssen. Langfristig können die Einkommen bis zu acht Prozent niedriger liegen als vor der Krise erwartet. Da die Rentenentwicklung an die Lohnentwicklung gekoppelt ist, werden sich auch die Renten entsprechend schlechter entwickeln.”

Aufgrund dieser Schreckensmeldung fordert die Chefin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, dass Staat und Unternehmen die zu erwartenden Renteneinbrüche durch deutliche Lohnsteigerungen in den nächsten Jahren drücken müssten: “Nach der Krise müssen die Arbeitnehmer wieder über spürbare Lohnerhöhungen am Aufschwung beteiligt werden. Dann können sich auch die Renten entsprechend gut entwickeln.”

Schon jetzt klagen immer mehr Rentner über zu geringe Altersbezüge. Oft reicht die Rente hinten und vorne nicht. Darüber beklagte sich jetzt auch die Dienstleistungsgesellschaft Ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Immer mehr Rentner seien gezwungen sich mit Minijobs oder anderen Aushilfstätigkeiten über Wasser zu halten.

Die Zahl der Rentner mit Minijobs habe in den letzten Jahren um 25 % zugenommen. Die Gewerkschaften sprechen von einer “alarmierenden Entwicklung”, die gestoppt werden müsse. Deshalb fordern Gewerkschaften erneut die schnelle Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 7,50 Euro pro Stunde, der rasch auf 9 Euro angehoben werden soll.

Peter-Martin Cox, der Geschäftsführer der NGG befürchtet, dass die Zahl der Rentner, die allein von den Altersbezügen nicht mehr leben können, drastisch steigen wird: “Wer als Rentner arbeitet, der macht das in der Regel nicht aus Spaß. Es ist meistens die pure Not, die ältere Menschen dazu zwingt. Sie sind auf den Job neben der Rente angewiesen.”

In den Medien bekannt wurde jetzt die Geschichte von Oma Marianne, die sich in ihrer Not entschlossen hat, ihre alten Aktfotos zu verkaufen, weil die Rente einfach nicht zum Überleben ausreicht. Oma Marianne muss nach Abzug aller Fixkosten wie Miete, Strom, Telefon, Busticket und Medikamente mit täglich gerade mal fünf Euro auskommen. Das Geld muss für drei Mahlzeiten und die Dinge, die jeder Mensch fürs Überleben so braucht, ausreichen.

Jetzt will die früher so lebenslustige Frau ihre erotischen Fotos, die im Alter von 20 Jahren aufgenommen wurden, verkaufen: “Die Fotos hat mein damaliger Mann von mir geschossen. Das war 1954. Ich habe gehört, dass Männer im Internet Geld für solche Fotos bezahlen. Ich brauche das Geld doch so dringend!”

Mit dem Erlös will sich Oma Marianne einen neuen Sessel leisten, nachdem ihr letztes Hab und Gut bei einem Einbruch geraubt wurde.

Ein trauriges Schicksal, das wohl in Zukunft mehr und mehr Rentner ereilen könnte.

Veröffentlicht in Vorsorge - Allerlei. Schlagwörter: . 1 Kommentar »

Günstige KFZ Versicherung für Rentner

Manche Anbieter von KFZ Versicherungen bieten besonders günstige Konditionen für die individuellen Bedürfnisse von Rentnern. Eine KFZ Versicherung ist immer Pflicht. Diese sogenannte KFZ Haftpflicht kann durch eine freiwillige KFZ Teilkasko oder KFZ Vollkasko Versicherung erweitert werden. Die Kaskoversicherung deckt einen weitaus höheren Sachschaden am eigenen Auto ab und zahlt auch für Schäden, für die die KFZ Haftpflicht nicht aufkommen müsste, z.B. im Falle der Vollkaskoversicherung für selbstverschuldete Unfälle. Ob diese Kaskoversicherung sinnvoll ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen, dem Auto, Wohnort und der Fahrweise ab. Wenn Sie als Rentner z.B. nur wenig fahren und ihr Auto in einer Garage abstellen, können sich schon sehr günstige Möglichkeiten für eine KFZ-Versicherung ergeben. Um die günstigste Möglichkeit für den Versicherungsschutz Ihres Autos zu errechnen, können Sie unter folgender Internetadresse einen Vergleich verschiedener Autoversicherungen vornehmen: www.kfzversicherung.financescout24.de/